Bitcoin-ETFs im Fokus: BlackRock erzielt Rekorde, während CoinShares einen Rückzug einleitet

Die jüngsten Bewegungen im Bereich der Bitcoin-ETFs zeigen ein gemischtes Bild: Einerseits gibt es deutliche Erholungstendenzen nach der Marktkorrektur, andererseits sorgt eine Entscheidung von CoinShares für Ernüchterung. Trotz des Rückschlags im ETF-Sektor signalisieren einige institutionelle Entwicklungen weiterhin Aufwärtspotenzial für Bitcoin.

CoinShares stoppt mehrere ETF-Pläne – Fokus auf Margen und Wettbewerb

Trotz einer stabilisierenden Marktphase zieht CoinShares mehrere ETF-Anträge in den USA zurück, darunter Produkte für XRP, Solana Staking, Litecoin und sogar einen Bitcoin-Futures-ETF. Begründet wird der Schritt mit einer zunehmenden Konsolidierung innerhalb des Krypto-Marktes, bei der nur wenige große Anbieter den Großteil der Vermögenswerte anziehen. Für CoinShares bedeutet dies schwindendes Margenpotenzial und fehlende Differenzierungsoptionen.

Hinzu kommt der Druck durch das eigene Nasdaq-Listing, das das Unternehmen zwingt, stärker auf margenstarke Produkte zu setzen. Ein Blick auf die wöchentlichen CoinShares-Daten zeigt außerdem, dass institutionelle Nachfrage überwiegend in Bitcoin und Ethereum fließt, während Altcoins nur geringe Zuflüsse verzeichnen. Für CoinShares ergibt sich dadurch ein Umfeld, in dem spezialisierte Altcoin-ETFs kaum Wachstumspotenzial besitzen.

BlackRock profitiert massiv von Bitcoin-ETF – institutionelles Interesse bleibt hoch

Ganz anders fällt das Bild bei BlackRock aus. Der weltweit größte Vermögensverwalter verzeichnet mit seinem Bitcoin-ETF IBIT seit dem Start im Januar 2024 ein beeindruckendes Wachstum. Mit rund 70 Milliarden US-Dollar Assets under Management nähert sich der ETF der 100-Milliarden-Marke und hält inzwischen etwa drei Prozent des gesamten BTC-Angebots.

Mit einer Gebühr von 0,25 Prozent sollen die jährlichen Einnahmen bei rund 245 Millionen US-Dollar liegen – deutlich mehr als bei vielen klassischen BlackRock-ETFs wie dem S&P-500-Fonds, der nur 0,03 bis 0,05 Prozent Gebühren verlangt. Der Konzern zeigt sich weiterhin zurückhaltend gegenüber ETFs für andere Kryptowährungen, während kleinere Anbieter wie CoinShares durch die starke Marktstellung großer Player zunehmend unter Druck geraten.

Gleichzeitig steigt das Interesse an ETFs für alternative Blockchains: Solana- und XRP-ETFs verzeichneten zuletzt sogar mehr grüne Handelstage als Bitcoin- oder Ethereum-Produkte. Investoren suchen immer häufiger Netzwerke, die hohe Geschwindigkeit, niedrige Gebühren und breite Anwendungsmöglichkeiten bieten – ohne jedoch auf die Sicherheit von Bitcoin verzichten zu müssen.

Bitcoin Hyper: Die mögliche Schnittstelle zwischen Sicherheit und Skalierbarkeit

Die wachsende Nachfrage nach leistungsstarken, aber sicheren Blockchain-Lösungen führt zu einem neuen Trend: Projekte, die Bitcoin um Funktionen erweitern, die bislang nur Altchains wie Solana oder XRP bieten konnten. Eine dieser Entwicklungen ist Bitcoin Hyper – ein Bitcoin-Layer-2-Projekt, das die Solana Virtual Machine nutzt, um das Beste aus beiden Welten zu vereinen.

Die Architektur ermöglicht nahezu sofortige Transaktionen mit minimalen Gebühren und einer potenziellen Bandbreite von Tausenden bis Millionen Transaktionen pro Sekunde. Die Daten werden dabei weiterhin über die Bitcoin-Basisschicht gesichert, was ein hohes Sicherheitsniveau garantiert.

Da Bitcoin Hyper auf der Solana-Architektur basiert, können Entwickler vorhandene Anwendungen leichter migrieren. Mehrere Teams sollen bereits Interesse an der Plattform signalisiert haben, was die potenzielle Adoption weiter stärkt.

Der Presale des Projekts verläuft entsprechend dynamisch: Bereits 28,75 Millionen US-Dollar wurden eingesammelt, womit die Finanzierung der frühen Entwicklungsphasen gesichert ist. Laut Entwicklerangaben könnte der Launch schon Anfang nächsten Jahres erfolgen. Der HYPER-Coin könnte anschließend gemeinsam mit Bitcoin in einem sich gegenseitig verstärkenden Momentum wachsen.

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