Bitcoin wurde im Whitepaper ursprünglich ausdrücklich als digitales Transaktionsmittel konzipiert: „Eine reine Peer-to-Peer-Version von elektronischem Bargeld würde es ermöglichen, Onlinezahlungen … direkt von einer Partei an eine andere zu senden, ohne ein Finanzinstitut bemühen zu müssen.“
In den Jahren danach setzte sich am Markt jedoch zunehmend ein anderes Narrativ durch: Bitcoin als „digitales Gold“, also als knapper Wertspeicher. Genau dieses Selbstbild wird nun wieder neu vermessen – denn eine aktuelle Analyse von Grayscale kommt zu dem Schluss, dass Bitcoin kurzfristig weniger wie Gold, sondern eher wie ein Growth-Asset reagiert. Dies offenbart auch die Gold-Bitcoin-Performance.

Grayscale: Warum Bitcoin kurzfristig wie Tech handelt
Grayscale verortet Bitcoin weiterhin als potenziellen langfristigen Wertspeicher – mit bekannten Argumenten wie Angebotsknappheit und relativer Unabhängigkeit von Staaten. Gleichzeitig betont der Report, dass die kurzfristigen Preisbewegungen zuletzt nicht eng mit Gold oder anderen Edelmetallen zusammenliefen, sondern auffällig stark mit risikoreichen, wachstumsorientierten Aktiensegmenten.
Als konkretes Marktbild nennt Grayscale den Rücksetzer auf rund 60.000 US-Dollar am 5. Februar, gefolgt von einer teilweisen Erholung in den Tagen danach. Der Abverkauf sei zeitlich mit der Schwäche in „High-Growth“-Softwarewerten und frühen Tech-Segmenten zusammengefallen – ein Muster, das eher zu „Derisking“ in Growth-Portfolios passt als zu einem idiosynkratischen Krypto-Schock.

Die Kernaussage der Studie lautet deshalb nicht „Bitcoin ist kein Wertspeicher“, sondern: Die Investment-These sei heute vor allem eine Wette auf Adoption – also darauf, dass sich Bitcoin als monetäres, digitales Gut weiter durchsetzt. Solange dieser Reifeprozess andauert, können Kurs und Volatilität eher den Charakter eines Growth-Assets tragen, inklusive höherer Aktienkorrelation. Grayscale formuliert das bewusst als „beides“: In der langen Frist könne Bitcoin, falls es den Status eines etablierten monetären Assets erreicht, tendenziell „gold-ähnlicher“ werden – mit geringerer Volatilität, geringerer Aktienkorrelation und entsprechend niedrigeren erwarteten Renditen, wie sie bei reifen Wertspeichern typischer sind.
Interessant ist auch der Blick auf Marktmechanik: Grayscale verweist auf Hinweise, dass der jüngste Druck stärker von US-basierten Verkäufern geprägt gewesen sein könnte (u. a. über Preisabschläge auf Coinbase gegenüber Binance) sowie auf Abflüsse aus US-Spot-Bitcoin-ETPs seit Anfang Februar. Parallel deute Derivate-Enthebelung – sinkendes Open Interest, teils negative Funding Rates – auf ein Umfeld hin, das mit einem lokalen Boden vereinbar sein könnte, ohne daraus eine Prognose abzuleiten.
„Während kurzfristige Preisbewegungen in den letzten Wochen die Aufmerksamkeit des Marktes auf sich gezogen haben, ist die Quantenfrage die wichtigste langfristige Überlegung für Krypto-Assets. Wenn Bitcoin diese Herausforderung meistern kann, wird dies wahrscheinlich die Ansicht verstärken, dass Bitcoin ein effektiver langfristiger Wertaufbewahrungsmittel ist – etwas, das es in den Augen der Anleger noch näher an Gold heranrücken lässt.“
Layer-2-Innovation als Wachstumstreiber: HYPER explodiert im Presale
Wenn Bitcoin zunehmend als Wachstums-Asset betrachtet wird, rückt eine Frage stärker in den Fokus: Welche technologischen Entwicklungen könnten zusätzliche Nutzung schaffen? Eine mögliche Antwort liegt in Layer-2-Lösungen. Sie erweitern die Bitcoin-Blockchain um zusätzliche Funktionen wie schnellere Transaktionen oder neue Anwendungen. Dadurch könnte sich das Narrativ perspektivisch weiter Richtung Technologie- und Adoptionsstory verschieben. In diesem Kontext rücken aktuell einzelne Projekte stärker ins Blickfeld des Marktes.
Ein Beispiel dafür ist Bitcoin Hyper, ein Layer-2-Projekt rund um Bitcoin, das derzeit im Presale nach eigenen Angaben rund 31,4 Millionen US-Dollar eingesammelt hat und damit in einem insgesamt verhaltenen Marktumfeld auffällt. Das Projekt verfolgt den Ansatz, klassische Bitcoin-Stärken wie Sicherheit und Bekanntheit mit moderner Blockchain-Technologie zu kombinieren. Technisch setzt Bitcoin Hyper unter anderem auf eine Layer-2-Architektur mit Anbindung an die Bitcoin-Blockchain sowie auf eine Virtual Machine aus dem Solana-Ökosystem. Das Ziel ist es, Transaktionen deutlich schneller und kostengünstiger abzuwickeln und gleichzeitig neue Anwendungsfelder wie DeFi-Services oder programmierbare Anwendungen auf Bitcoin zu ermöglichen.
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Der Hintergrund dieser Entwicklung ist ein breiterer Trend im Kryptomarkt. Layer-2-Netzwerke gewinnen an Bedeutung, weil sie Skalierbarkeit und neue Funktionen liefern, ohne die Basisschicht selbst grundlegend zu verändern. Gerade bei Bitcoin, dessen ursprüngliches Design nur begrenzte Programmierbarkeit vorsieht, gelten solche Erweiterungen als potenzieller Treiber für zusätzliche Adoption. Dass ein Presale in diesem Segment trotz schwankender Märkte Kapital anzieht, interpretieren Marktbeobachter als Hinweis auf anhaltendes Interesse an Infrastruktur-Projekten rund um Bitcoin.
Der laufende Vorverkauf erfolgt typischerweise über die Projektwebsite: Interessenten verbinden eine Wallet, tauschen unterstützte Kryptowährungen gegen den Token und erhalten diesen nach dem offiziellen Launch. Bei den aktuell gestaffelten Presale-Preisen können frühe Teilnehmer theoretisch Buchgewinne aufbauen. Bereits heute steigt der Preis wieder. Zudem bringt das Staking direkt attraktive Renditen von 38 Prozent APY.
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